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24.8.2017

Unverhofft kommt oft! Am 14.8. wollte ich eine Gruppenreise nach England antreten. In der Nacht davor bekam ich solche Leibschmerzen, die sich mit zwei Schmerzmitteln nicht beheben ließen, dass ich am Morgen zum Arzt gehen musste. Nach einem Ultraschall diagnostizierte er eine divertikulitis und schickte mich ins Krankenhaus. Eine nicht gerade beglückende Alternative! Gottlob brauchte ich nicht operiert zu werden. Aber ich musste fünf Tage in der Klinik bleiben und wurde mit antibiotika vollgestopft. die anderen schickten mir per messenger hübsche fotos aus England ...

 

 

 8. - 11.5.2017

Alljährlich machen die früheren Marienbergerinnen des Abitursjahrgangs 1954/55, die noch dazu in der Lage sind (immerhin sind wir alle über 80), ein zweitägiges Klassentreffen + zwei Tage für Hin- und Rückreise, immer in einer anderen Stadt. Diesmal waren wir in Münster. Wie immer waren es wunderbare Tage. Wir verstehen einander großartig, und unsere Treffen sind reinste Fortbildungen. Wir haben nämlich in unseren Reihen eine Kunstgeschichtlerin, die uns Führungen erspart. Natürlich haben wir den Friedenssaal im Rathaus und mehrere Kirchen, den Dom, St. Lambertus und die Clemenskirche, besichtigt. Am nächsten Tag sind wir zum Rüschhaus gefahren, das Johann Conrad Schlaun, der berühmte Barockbaumeister, für sich erbaut hat. Später wohnte dort die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.

Der Paulus-Dom vom 11. Stockwerk des Rathauses gesehen

 

3.4.2017

Mein neuestes Buch ist heute geliefert worden, "Der Weg nach Hause. Pflegefall". Es ist kein Buch, um das die Leser sich reißen werden, das ist klar; denn es ist kein Krimi, kein Thriller, nichts Nervenkitzelndes. Aber es behandelt ein Thema, das für viele von uns in späteren Jahren akut wird, aktiv oder passiv. Ich hoffe, dass dieses Buch, das mir sehr am Herzen liegt, doch seine Leser findet.

 

16.3.2017

Endlich ist es Frühling geworden. Die beherrschende Farbe ist zurzeit gelb: Narzissen und Forsythien wetteifern mit der Sonnenfarbe. Tut das gut!

 

24. 2. 2017

Gestern haben Dr. Ulrich Harbecke (früherer Fernsehjournalist) und ich im Wechsel vor der Kasinogesellschaft Dormagen eine humorige Lesung gehalten. Es waren nur 19 Zuhörer gekommen, aber die sind so fantastisch mitgegangen und zeigten so herzlich ihre Begeisterung, dass es die reinste Freude war. Selten habe ich von so vielen Seiten ein positives Echo gehört. Sehr schön war es!

 

1. 1. 2017

 

25. 12. 2016

 

10. 12. 2016

Meine diesjährige Weihnachtslesung war etwas Besonderes. Sie fand nämlich im privaten Kreise bei der Heilerin Renate Wimmer in Köln statt.

Ich hatte 22 aufmerksame Zuhörer und wurde anschließend so lange beklatscht wie noch nie zuvor. Wunderschön war es!

 

 

 

19. 10. 2016

Diesmal war ich beim Westdeutschen Autorenverband (WAV) in Düsseldorf mit einer Lesung dran.             45 Minuten füllte ich aus mit Kurzgeschichten und Gedichten, größtenteils aus meinem Buch "Lese-Buffet". Ich las aber auch drei Mini-Texte aus meinem Heftchen "Witze in Reimen".

 

 

4. 10. 2016

An diesem Tag fand schon die nächste Lesung statt. Da im Nachbarort Straberg (auch zu Dormagen gehörig) der Herr, der für eine Ü75-Gruppe einen Vortrag halten sollte, wegen Krankheit ausfiel, fragte man mich, ob ich kurzfristig einspringen könnte. Ich sagte zu und erlebte mit Geschichten aus mehreren Büchern einen sehr erfolgreichen Nachmittag. auch hier wurde nicht fotografiert, aber ich kann den wunderschönen Blumenstrauß vorzeigen, der mir zum Dank überreicht wurde.

 

 

20. 9. 2016

Innerhalb dieser zwei Urlaubswochen habe ich am 20. 9. für unsere (ohne mich) 28köpfige Reisegruppe eine Lesung gehalten. Ich las aus mehreren Büchern, vor allem aus meinem "Lese-Buffet". Alles kam prima an. Es wurden aber keine Fotos gemacht.

 

 

11. bis 24. 9. 2016

In diesen zwei Wochen habe ich mit einer Seniorengruppe aus Dormagen Urlaub in Untertauern/Radstädter Alpen im Salzburger Land gemacht. Wir waren untergebracht in in dem Wellness-Hotel Lürzerhof, das uns alles bot, was das Herz begehrt: ein riesiges Frühstücks-Buffet am Morgen, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und ein Viergang-Menü am Abend. Wir konnten im Innen- und Außenpool schwimmen, die Saunen benutzen, uns Walking-Stöcke zum Wandern ausleihen und - das allerdings gegen extra Bezahlung - alle möglichen Wellness-Angebote in Anspruch nehmen, Massagen, Lymphdrainage, Körperpeeling, Maniküre, Pediküre und was es sonst noch alles gibt. Da das Wetter aber größtenteils super war (in der ersten Woche sogar zu heiß), zog es uns hinaus ins Freie.

Wir machten drei Halbtagestouren - nach Berchtesgaden, in den Lungau und auf die Trinkeralm - und fuhren mit dem Linienbus (für Touristen kostete jede Fahrt nur einen Euro) nach Obertauern, auf die Gnadenalm und nach Radstadt. Nichts war Zwang. Man konnte mit einer größeren oder kleineren Gruppe unterwegs sein, mit nur einer Person oder allein blaiben, mal so, mal so. Das entschied jeder für sich selbst.

Ich war diesmal das siebte Mal mit Unterbrechungen in Untertauern, und es ist immer wieder wunderschön.

Vier Tage vor Schluss habe ich mit Kurzgeschichten und Gedichten eine Lesung gehalten. Es ist immer wieder scvhön, in aufmerksame und interessierte Gesichter zu schauen.

 

Blick auf den Lürzerhof und (li) das Hotel zur Post

 

Das Freizeitgelände gegenüber

 

1, 9. 2016

Der Preis ist angekommen, ein Gedichtband, nach dem ich manches Mal greifen werde. Ich freue mich darüber.

 

 

20. 7. 2016

 Gestern habe ich eine große Freude erlebt. Die Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes teilte mir mit, dass ich mit meinem dieses Jahr eingeschickten Text unter den Preisträgern bin. In der jährlichen Gedichtsammlung, die 4000 (von 10000 eingereichten) Gedichte enthält, bin ich schon soundso oft, aber einen Preis zu erhalten, ist schon etwas anderes.

 

 

11. bis zum 18. 7. 2016

In dieser Woche habe ich an einer spirituellen Gruppenreise in die Nähe von Harrogate in Yorkshire (GB) teilgenommen. Wir wohnten abseits des Ortes Bradford auf einer Farm, hatten dort Seminar und genossen die Freizeit in dem wunderschönen Garten. Dreimal unternahmen wir eine Halbtagestour, nämlich nach Harrogate, York und zu zwei Schlössern (Riddlesden Hall und Ripley Castle). Es war fast zu viel, was auf einen einströmte. Man konnte das erst so nach und nach verarbeiten. Es waren ereignisreiche Tage, die stark nachwirkten.

 

Garten von "Model Farm", Bradford

 

Das "Minster" von York

 

 

 Schloss Ripley

 

 9. 7. 2016

Gestern feierte der WAV wieder sein alljährliches literarisches Gartenfest, diesmal als "Friedensfest" im Garten der Geschäftsführerin Elke Seifert. An die 20 Autoren/innen trugen eigene Texte zum Thema vor,  Kurzprosa und Gedichte. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Pausen zum Essen und Trinken und für Gespräche. Elkes Schwester leitete jede Runde mit ihrer Gitarre und einem Lied ein, das wir teilweise auch mitsingen konnten. Außerdem gab es Bücher, Bilder und Bastelarbeiten zum Anschauen und Kaufen. Ich las einen Text , der inhaltlich (nicht wörtlich) meinem Buch "Gestohlene Kindheit" entnommen ist. Da berichtet die Acht- bzw. Neunjährige, was sie nach Kriegsende auf der Flucht erlebt hat.

 

 

 Rechts Elke, links Gaby, die Elke ankündigt.

 

24. 6. 2016

Obgleich meine Beschwerden noch nicht ganz abgeklungen sind, konnte die geplante Lesung in der ev. öffentlichen Bücherei in Dormagen-Nievenheim stattfinden, Da ich noch nicht Auto fahren konnte, holte mein Mitstreiter Peter Scholz oder vielmehr seine Lebenspartnerin mich ab. Wir lasen im Wechsel - er die fantastischen, ich die märchenhaften Texte, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Aber gerade das schien gut anzukommen. 30 Interessierte hörten aufmerksam zu, was bei dem schwülen Wetter sehr beachtlich war, und was wir lange nicht mehr erlebt haben: Hinterher wurden zehn Bücher verkauft, und Peter und ich durften alle signieren. Es war ein richtig schöner Abend.

 

Am 19. 5. 2016

hatte ich einen dummen Unfall. Ich fiel von der zweiten Treppenstufe über eine Gießkanne hinweg bäuchlings oder eher brustlings in den Garten. Ergebnis: dreifacher Armbruch links und eine Rippenprellung. Der Arm musste operiert werden, was am 23. 5. bei Lokalanästhesie vorgenommen wurde. Eine Woche musste ich im Krankenhaus zubringen, dann wurde ich mit einem Gipsarm und ständigen Schmerzen, die durch Schmerztabletten nicht zu beheben waren, entlassen. Sechs Tage brachte ich bei meinem Sohn und seiner Familie zu. Danach musste ich zu Hause alleine fertigwerden. Täglich kommt morgens die mobile Pflege und zieht mir die Kompressionsstrümpfe an, und essen gehe ich im Pflegeheim, weil ich zurzeit nicht kochen kann. Trotz dieser Hilfen stoße ich immer wieder an meine Grenzen. Es ist echt schwer. Hinzu kommt, dass ich mir einen Morbus Sudeck zugezogen habe, eine sehr unangenehme Erkrankung, die mit Schwellung der Hand und der Finger und ständigen Schmerzen einhergeht. Es gibt keine Hilfe dagegen, man muss einfach abwarten, ob und wann es noch mal besser wird ....

 

26. 2. 2016

Heute erhielt ich von der Geschichtslehrerin, die mich für den 11. 2. nach Marienberg eingeladen hatte, diesen Bericht, den ich mit großer Freude gelesen habe. Er wurde auf der Homepage der Schule mit Bild veröffentlicht.

Frau Exner-Scholz, Fachlehrerin des Leistungskurses Geschichte in der Q", berichtet von dem Besuch einer Zeitzeugin im Unterricht : "Auf der Flucht und bei der Vertreibung, unter diesem Titel hat uns am Donnerstagnachmittag Frau Gisela Schäfer, unsere Zeitzeugin  aus dem  nahen Dormagen, viel Interessantes, Spannendes und Anrührendes aus ihrem eigenen Leben als Kind und junges Mädchen mitgeteilt. Sehr eindrücklich waren ihre Erinnerungen, mit denen sie von ihrer Ausweisung aus dem östlichen Sudetenland aus ihrem in Teilen rezitieren autobiografischen Buch "Gestohlene Kindheit" berichtet hat. 

90 Minuten atemlose Stille, die in unserem Kursraum herrschte, beweisen, dass es Frau Schäfer durch ihre interessante Vortragsweise und sehr sympathische Art geschafft hat, Geschichte des 20. Jahrhunderts jenseits von theoretischen Texten aus der Zeit des  beginnenden Ost-West-Konfliktes lebendig und sehr persönlich erleben zu lassen. Wir hatten aber auch sehr viel Glück: unsere Autorin und Zeitzeugin ist selber eine ehemalige Marienbergerin, nach dem Abitur 1955 an unserer Schule hat sie nach ihrem Studium  als Lehrerin gearbeitet, so dass sie es sehr gut versteht, junge Menschen auf Augenhöhe anzusprechen und mühelos in ihren Bann zu ziehen. Jedenfalls sind  wir alle der festen Überzeugung, dass Geschichte durch das Präsentieren von individuellen Schicksalen nicht nur interessant wird, sondern auch sehr lehrreich bis hin zur Bewältigung aktueller Probleme in unserer Gesellschaft werden kann. Ein kleines Beispiel dafür, eines der vielen Erlebnisse von Frau Schäfer auf ihrer Flucht, die sich übrigens  über ein halbes Jahr erstreckt hat und zu Fuß bewältigt werden musste, ist folgende Erkenntnis, ausgesprochen in einem radebrechenden  Dialog zwischen ihrer damal 74-jährigen Großmutter und einem russischen Offizier, der auf dem Territorium der späteren DDR stattgefunden hat: "Russki gut, Russki schlecht; Deutsche gut, Deutsche schlecht ". 

Ist das nicht ein wunderbares Plädoyer  für Völkerverständigung und für den Abbau von nationalen Ressentiments und Vorurteilen? In der frühen Nachkriegszeit, in der auf beiden Seiten sehr viel Unrecht begangen wurde und die vielfachen seelischen Verwundungen noch nicht hatten verarbeitet werden können, ist dies sicher eine sehr mutige und emotional sehr reife Aussage gewesen.

Wie geht man um mit solchen dramatischen Erfahrungen? Frau Schäfer hat eine sehr überzeugende Antwort gefunden. Sie hat nach ihrer Pensionierung begonnen, in schriftlicher Form ihre Erlebnisse für sich selber zu verarbeiten und damit für jüngere Generationen transparent und erlebbar zu machen. Die Ergebnisse dieser individuellen Traumatabearbeitung sind neben dem oben bereits erwähnten autobiografischen Werk "Gestohlene Kindheit" auch etliche Gedichtbände, aus denen zwei Kostproben am Ende der 90-minütigen Veranstaltung vorgelesen wurden, um einen beeindruckenden Schlusspunkt zu setzen.

Ich wünsche noch vielen Klassen und Kursen die Möglichkeit, sich bei einer Zeitzeugin wie Frau Schäfer von Geschichte und Vergangenheit individuell faszinieren zu lassen und damit gleichzeitig auch eine solch wichtige Lehre authentisch vermittelt zu erhalten."

 

11. 2. 2016

Heute habe ich vor angehenden Abiturientinnen - genauer: vor einem Geschichts-Leistungskurs -  des Mädchengymnasiums Marienberg in Neuss eine Kombination aus Lesung und mündlichem Bericht gehalten. Die Schülerinnen hatten in ihrem Kurs über das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg und im Anschluss daran über die Zeit nach Kriegsende und die Flüchtlings- und Vertriebenenwelle gesprochen. Die Geschichtslehrerin hat darauf mich als Zeitzeugin gebeten, das, was im Unterricht erarbeitet wurde, aus der Sicht einer Betroffenen zu schildern. Ich hatte anderthalb Stunden lang zwanzig Zuhörerinnen, die gespannte Aufmerksamkeit waren und hinterher nicht aufhören wollten mit Klatschen.

 

 

17. 1. 2016

Nachdem es wochenlang viel zu mild war, fast schon frühlingshaft, überraschte uns an diesem Morgen eine ganz feine Schneedecke, die aber nicht anhielt, weil der Boden nicht gefroren war.

 

 

 9. 1. 2016

Diesmal hatte ich ein Erlebnis ganz anderer Art. Eine Freundin nahm mich mit zu einer Karnevalssitzung in unserem Dorf. Es wurde ein ansprechendes Programm geboten, das die Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß aus ihren eignen Reihen bestritt. Vorstellung des diesjährigen Karnevalsprinzen (Uwe Birkmann) und seiner hübschen Frau, Tänze auf der Bühne, Büttenreden, Musikdarbietungen zum Mitsingen und Sketche wechselten sich ab und füllten sechs lustige und interessante Stunden. Gerne wieder!

 

 

 

7. 1. 2016

Heute wurden den christlichen Weihnachtskrippen die drei Könige hinzugefügt. Bei einem Krippengang durch Düsseldorf lernten die "aktiven Senioren" der Pfarre Schmerzreiche Mutter aus Flehe die Krippen in drei Düsseldorfer Kirchen kennen: 1. Sankt Martín (Bilk), 2. St. Antonius am Fürstenplatz (Friedrichstadt) und 3. St. Peter an der Friedrichstraße (ebenfalls Friedrichstadt). Es war ein informativer und interessanter Nachmittag. Zu der wunderschönen Kirche St. Antonius, die die größte umbaute Kirchenfläche Düsseldorfs hat (so unsere Kirchenführerin), hörte ich folgende nette Erklärung: "St. Antonius ist der Kölner Dom von Düsseldorf."

 

1. St. Martin

 

 

 

 2. St. Antonius

 

 

 

3. St. Peter

 

 

 

 

 

24. 12. 2015

 

Allen Besuchern

meiner Homepage

wünsche ich von Herzen

ein frohes Weihnachtsfest,

Freude und innere Ruhe

und alles Gute

im neuen Jahr,

vor allem Gesundheit

und Frieden.

 

Gisela Schäfer

 

 

 

 

21. 12. 2015

 

Gestern hatte ich die Freude, in der Musikhochschule Köln das Weihnachtskonzert 2015 der "Domstädter" zu hören. Diese Gruppe ist ein Amateurorchester im Kölner Karneval. Wir erlebten unter der Regie des temperamentvollen Dirigenten Thomas Sieger ein Feuerwerk von unterschiedlichsten Musikstücken, bekannten und unbekannten, älteren und hochmodernen. Wir hörten Einzelpassagen, kleinere Gruppen, Gesamtorchester (Bläser und Schlagzeug), wobei es keineswegs nur um weihnachtliche Stücke ging. Beispielsweise wurden auch Tschaikowskis "Nussknacker" und Lieder von Kurt Jürgens zu Gehör gebracht (wobei der Dirigent im weißen Bademantel auftrat).
Viermal wurden dazwischen Weihnachtslieder zum Mitsingen geboten; die Liedblätter lagen aus, und es war bewegend, Hunderte von Menschen, vom Orchester begleitet, "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Vom Himmel hoch, das komm ich her" singen zu hören.
Zum Schluss trat noch eine Gruppe von Dudelsackspielern im typischen Schottenrock auf, die z. T. mit dem Blasorchester zusammen spielten. Es war eine tolle Vorstellung.

 

 

 

 

 

11. 12. 2015

Die Lesungen sind für mich dieses Jahr vorbei. Aber es gibt natürlich noch weihnachtliche Veranstaltungen. Heute hatte Elke Seifert vom WAV den Besuch von Sabine, die auf der Gitarre Advents- und Weihnachtslieder spielte. Zu viert saßen wir dabei und sangen mit. Es war eine wunderschöne Stunde. Zwischendurch war immer wieder Zeit für eine Tasse Kaffee, ein paar Plätzchen und gute Gespräche.

 

 

10. 12. 2015

Gleich am nächsten Tag stand die vierte Lesung auf dem Programm, die des Neusser Autorenkreises in der Stadtbibliothek Neuss. Vor 40 bis 45 Zuhörern haben wir zu fünft gelesen. Es gab viel Applaus und manche lobende Worte. Besonders gut kam an, dass wir total unterschiedliche Texte darboten; das war offenbar besonders abwechslungsreich und spannend.

Leider wurde kein einziges Foto gemacht. So kann ich nur eine Aufnahme der Stadtbibliothek von außen bringen.

 

 

9. 12. 2015

Dieser Tag bescherte mir viel Stress; denn ab 16 Uhr sollte ich bei der Weihnachtsveranstaltung zugunsten des Kinderhospizes Witten des EPV (Edition Paashaas-Verlags) in Hattingen lesen, aber ab 18 Uhr war ich dann schon bei der Weihnachtsfeier des WAV (Westd. Aurorenverbandes) in Düsseldorf im Einsatz. Dazwischen lag eine mehr als einstündige Autobahnfahrt im Berufsverkehr! Jetzt wisst ihr Bescheid.

In beiden Fällen lief die AB-Fahrt ganz gut, aber jeweils in der Stadt habe ich mich totgesucht. Trotz Navi! Letztendlich kam ich aber doch in Hattingen gerade noch rechtzeitig, und in Düsseldorf war ich nur eine Viertelstunde zu spät. Beide Veranstaltungen taten mir sehr gut, obgleich ich in Hattingen schon nach einer knappen Stunde wieder wegmusste und das Hauptprogramm gar nicht mitbekam. Leider.

 

Hier bin ich zusammen mit meiner lieben regen und sympathischen Verlegerin Manuela Klumpjan zu sehen.

 

 

Aus Düsseldorf gibt es von mir kein Foto. Dies ist meine liebe Elke Seifert, die die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit der Geschäftsführerin des WAV mit großem Engagement ausfüllt.

 

5. 12. 2015

Bei der Weihnachtsfeier des cbf (Club der Behinderten und ihrer Freunde) habe ich eine Leseeinlage gebracht. Ich las eine humorige Nikolausgeschichte, die gut ankam.

 

 

 

15. 11. 2015

Nachdem ich jahrelang meine künstlerische Seite vernachlässigt hatte, habe ich mal wieder meine Encausticsachen hervorgeholt und ein wenig mit Farben gespielt. Zur Erklärung: Encaustic ist Gestalten mit Maleisen und Wachs.

 

 

14. 11. 2015

Gestern habe ich am Abend das Kammertheater Dormagen besucht und mir die Drei-Personen-Komödie "Die Wunderübung" von Daniel Glattauer angeschaut, die von den beiden M's - Sabine MIsiorny und Tom Müller, den Inhabern des Theaters - und Rainer Wittig gespielt wurde. Es war köstlich! Wir haben Tränen gelacht. Zugleich wurde man aber auch manchmal nachdenklich...

Wer das Kammertheater Dormagen noch nicht kennt, sollte das nachholen. Es lohnt sich.

Näheres unter kammertheater-dormagen.de oder unter facebook.com/kammertheater.dormagen

 

 

 

31. 10. 2015

Bei der heutigen langen Museumsnacht in der Grevenbroicher Villa Erckens habe ich zusammen mit Wolfgang Kammer aus Neuss und J. Heinrich Heikamp aus Roki gelesen. Es war eine ganz besondere Veranstaltung, bei der auch die bildenden Künstler und mehrer Musiker an z. T. außergewöhnlichen Instrumenten und mit Gesang mitwirkten.

 

 Hier die Künstlerin Ursula Schachscheider, die uns drei Autoren vorstellte

 

21. 10. 2015

Gestern habe ich vor dem WAV (Westdeutschen Autoren-Verband) und einigen Gästen eine Lesung gehalten. Leider war die Autorin, die vor mir dran war, nicht gut bei Stimme, so dass sie nur ganz leise reden konnte und kaum verstanden wurde. Das führte dazu, dass nach der Pause von insgesamt neunzehn Plätzen acht leer waren. Die gebliebenen Personen, die mir dann zuhörten, entschädigten mich aber mit ihrem lebhaften Mitgehen und ihren Reaktionen, für die vorangegangene Enttäuschung. So wurde es doch noch ein schöner Abend.

 

 

 

17. 9. 2015

Vor dreieinhalb Wochen habe ich meinen runden Geburtstag gefeiert. Mit einem "Tag der offenen Tür". Meine Kinder waren pausenlos in action, und es war ein Hin und Her von 45 Menschen. Da sie zu unterschiedlichen Zeiten erschienen und Terrasse und Garten mitbenutzt werden konnten, gab es zu keiner Zeit ein Gedränge. Es wurde musiziert, gesungen und ein Quiz gemacht, bei dessen Auflösung die Gäste Tränen lachten. Gottlob spielte auch der Wettergott mit. Es war sehr warm, aber da ein leiser Wind wehte, war es keinen Moment unangenehm. Es war ein rundum schöner Tag für mich, und auch die Gäste hatten offensichtlich Spaß!

 

 

 

Die nächste Lesung hielt ich am 22. 7. vor den "Aktiven Senioren" in Düsseldorf-Flehe. Ich las drei Düsseldorfer Geschichten und zwei Gedichte. Alles kam sehr gut an, und ich bekam tüchtig Applaus. Es hieß sofort: "Nächstes Jahr musst du wiederkommen." Das freute mich natürlich sehr. Ich hatte ungefähr fünfzig Zuhörer, die toll mitgingen.

 

 

 

Am 11. 7.  fand vom WAV aus das Literarische Gartenfest 2015 statt, und zwar im BIS-Zentrum in Mönchengladbach.Ich war eine von acht Vortragenden und las zwei Prosatexte und zwei Gedichte aus meinem neuen Buch "Lese-Buffet" vor.  Leider waren nur etwa 15 bis 20 Zuhörer da, da es sehr heiß war. Aber ich wurde doch erfreulich mit Beifall bedacht.

 

 

 

Am  4. und 5. 7. habe ich im Ruhrgebiet an einem Seminar teilgenommen. Auf der gut einstündigen Hinfahrt am zweiten Tag geriet ich in eine Gewitter. Das war alles andere als schön. Es stürmte, dass ich krampfhaft das Lenkrad festhalten musste, der Regen prasselte derart, dass ich den Schnellgang des Scheibenwischers einstellen und auf 70 km/h runtergehen musste. Genau vor mir am Himmel stand eine Gewitterwolke,

aus der heraus es ständig blitzte. Gespenstisch sah das aus. Dieses Foto gibt das Bedrohliche der Situation leider nicht wieder, und Blitze erwischte ich auch nicht. Für dieses eine Bild habe ich mich kurz auf den Seitenstreifen gestellt.

 

 

Am 2. 7. musste ich vor den anderen mit dem Zug nach Hause fahren, weil ich am WE ein Seminar hatte, für das ich den Betrag schon überwiesen hatte. Alles lief reibungslos bis zum Mittelrhein. Dort funktionierte auf einmal wegen der großen Hitze die Klimaanlage nicht mehr. In Köln fiel unsere erste S-Bahn aus, und die zweite blieb eine halbe Stunde lang in Dormagen stehen. Es war Horror! Gut, dass ich wenigstens von einer lieben Person abgeholt wurde...

 

Salzburger Land, aus dem fahrenden Zug heraus geschossen

 

 

Vom 22. 6. bis zum 2. 7. war ich mit der Seniorengruppe von Diakon Platz in Untertauern/Österreich. Wir verlebten herrliche Tage mit Halbtagestouren nach Zell am See und Maria Plain bei Salzburg, wanderten auf der Gnadenalm zwischen Unter- und Obertauern und fuhren mit dem Bus nach Radstadt und nach Obertauern. In Untertauern besuchten wir  das Freizeitgelände, eine Fischerhütte und die Taurachschlucht oder faulenzten im hoteleigenen Außen-Pool.

Am 26. 6. hielt ich vor den 27 Mitreisenden eine Lesung, an der alle offensichtlich Gefallen fanden.

 

 

 

Der nächste Autritt von mir und den R(h)einschreibern Susanne Plitzko-Sié und Peter Scholz fand beim "Geopark in lichter Nacht" im Rahmen der Tannenbuschwoche statt. Die Veranstaltung wurde nicht wie früher schon mal wegen des Regens fallen gelassen, aber es kamen wegen des schlechten Wetters nur ganz wenig Leute. Die wenigen hatten aber offensichtlich an unserer einstündigen Lesedarbietung echt Spaß.

 

 

 

Am 14. 6. 2015 fand in Nievenheim wieder das Gewerbefest statt. Auf dem Salvatorplatz und drumherum waren jede Menge Stände aufgebaut. Ich war mit Susanne Plitzko-Sié und Peter Scholz von den R(h)einschreibern auch dabei. Es war ein schöner Tag mit tollem Wetter, und Menschen kamen auch jede Menge. Leider hielt der Verkauf damit nicht Schritt. Bücher sind nun mal nicht das, was die Menschen anzieht. Vielleicht sollten wir besser Kartoffelsalat oder Laugenbrezeln verkaufen ...

 

 

 

 

21. 5. 2015

Heute kam mein Buchpaket an. Ich bin sehr stolz.

 

 

 

 

 

2. 5. 2015

An diesem Tag habe ich zusammen mit meiner jüngeren Tochter und meinem Sohn die "Gartenwelt" in Schloss Rheydt besucht. 140 Aussteller rund um das Thema "Garten" boten ihre Erzeugnisse an. Vier Stunden hielten wir uns dort auf. Es war sehr schön, zumal das Wetter mitspielte.

 

 

 

 

Vom Nachmittag des 27. 4. bis zum Morgen des 29. 4. hat sich unser Abitursjahrgang 1955 in Köln zu einem Klassentreffen zusammengefunden. Von 24 Schülerinnen sind bereits acht verstorben. Zwei waren erkrankt, eine weitere kann ihren demenzkranken Mann nicht mehr alleine lassen. Sechs ließen nichts von sich hören. Die restlichen sieben verlebten wunderbare Stunden miteinander. Wir besuchten das Stadtmuseum, erlebten eine Führung durch den WDR, wohnten einem Gottesdienst bei, in dem unserer verstorbenen Klassen-kameradinnen gedacht wurde, und hatten viel Zeit zum Erzählen und lecker Speisen. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr - falls wir das alle noch erleben. In unserem Alter weiß man ja nie ...

 

 

 

 

 24. 4. 2015

Für mein neues Buch, das zurzeit im Druck ist, brauchte ich ein vernünftiges Foto, das ich in Dormagen habe machen lassen. Als ich es abholte, kannte ich mich selber nicht wieder. Die Fotografin hat gewaltig retuschiert. Wenn jemand zuerst das Foto sieht und dann mich in natura, denkt er mit Sicherheit, dass das Bild entweder meine Tochter darstellt oder vor 25 Jahren aufgenommen wurde. Das ist mir ein bisschen peinlich ...

 

 

23. 4. 2015

 Anlässlich der bundesweiten WOCHE FÜR DAS LEBEN hatte der ambulante Hospizdienst im Diakonischen Werk auf dem Marktplatz in Neuss drei Schiefertafeln aufgestellt, deren erster Satz so beginnt:
BEVOR ICH STERBE, MÖCHTE ICH ...
Mit dieser Aktion sollten die Menschen angeregt werden, über die Endlichkeit des irdischen Lebens nachzudenken.
Eine ganze Reihe von Fortsetzungen las ich, z. B.

... noch lange das Leben mit meiner Familie genießen,

...geachtet und anerkannt werden,

... meine Familie in ... besuchen und so weiter.

Ich habe nicht alles verstanden, einiges stand da in Sprachen, die ich nicht spreche.
Besonders stachen mir fünf Wörter ins Auge: FRIEDEN UND GANZ VIEL GESUNDHEIT. Dieser Satz bewegte mich sehr. Ich kann ihn nur voll unterschreiben.

 

 22. 4. 2015

Diesmal habe ich eine Freundin in ihrem Schrebergarten besucht. Wir saßen in der Sonne bei einem Tee. Um uns nur Blüten, Grün und Vogelgezwitscher. Frieden pur ...

 

 

 

21. 4. 2015

Statt wie sonst immer nur den Tierpark zu besuchen, bin ich diesmal auch durch den Geopark gegangen.

 

 

 

 

Am 12. 4. 2015 habe ich meine Geburtsstadt Hagen-Haspe besucht. Auch wenn ich schon seit 71 Jahren von dort weg bin, weht mich dort noch immer Heimatluft an.

 

Die Straße meiner Kindheit ...

 

 

3. 4. 2015, Karfreitag.

Da ich gerne fotografiere, habe ich an diesem Tag einen Besuch in Schloss Dyck gemacht, das zu Grevenbroich gehört. Da gibt es so herrliche Motive. Leider fehlte nur die Sonne, die mehr Farbe und Tiefenschärfe ins Bild bringt ...

 

 

 

22. 3. 2015

Freunde haben mich zu einem Kurzurlaub nach Österreich mitgenommen. In Kirchberg nahe Kitzbühel in Tirol, wo wir früher immer Skilaufen waren, sind wir vier Tage gewandert, über trockene Wege, über verharschten Schnee, an der Ache entlang und mühsam hinauf zu Berghütten. Es waren vier wundervolle Tage mit traumhaftem Wetter.

 

Blick auf den Wilden Kaiser

 

 

Schloss Münichau

 

 

9. 3. 2015

Heute habe ich vor einer 9. Klasse des Mädchengymnasiums Marienberg in Neuss über meine Zeit um das Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt und aus meinem Buch "Gestohlene Kindheit" vorgelesen. Ich hatte sehr aufmerksame Zuhörerinnen und einen männlichen Zuhörer, einen Praktikanten. Zum Schluss habe ich noch Fragen beantwortet. Diese zwei Unterrichtsstunden haben mir viel Freude gemacht. Die Lehrerin war sehr angetan von meinem Besuch und stellte in Aussicht, mich im nächsten Jahr wieder einzuladen.

 

 

 

*

 

8. 3. 2015

Ein erster wunderbarer Frühlingstag trieb überall die Menschen ins Freie hinaus. Ich bin eine Stunde lang in Düsseldorf-Flehe und Volmerswerth am Rheinufer entlang spaziert. Dabei war ich nicht alleine! Einige nahmen schon die ersten Sonnenbäder.

 

 

 

*

 

Am Karnevalssonntag, dem 15. 2. 15, war ich mit meiner Familie beim Umzug in unserem Dorf. Wir erlebten farbenprächtige Kostüme und tolle Wagen, und die Kinder heimsten jede Menge Süßigkeiten ein.

 

 

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Am 12. 2. 2015 habe ich zusammen mit dem ehemaligen Fernsehjournalisten und WDR-Redakteur Dr. Ulrich Harbecke vor der Kasinogesellschaft Dormagen eine Lesung zum Thema "Anziehung und Kampf der Geschlechter" gehalten. Sie war rundum erfreulich und erfolgreich. Obgleich wir beide keine Gelegenheit hatten uns abzusprechen (nur ein paar Minuten vorher), passte doch alles gut zusammen, und das Publikum ging ganz toll mit. Solche Lesungen würde ich mir noch mehrere wünschen.

 

 

*

 

Am 7. 2. 2015 wohnte ich einer so genannten "Flohzirkus"-Vorführung in der Aula der Waldorfschule Köln-Chorweiler bei. Was die Kinder, die wochenlang dafür geprobt hatten, uns darboten, ließ uns Bauklötze staunen: Bodenturnen mit Pyramidenbauen, Einradfahren, Turnen am Trapez und an Tüchern. Es war ein anderthalbstündiges Nonstop-Programm mit nur kurzen Unterbrechungen für den Bühnen-Umbau. Toll!

 

 

Leider sind die meisten Aufnahmen nicht gut geworden, weil ich zu weit entfernt saß und die Beleuchtung nicht optimal war. Deshalb kann ich hier nicht mehr zeigen.

 

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Am 6. 2. 2015 habe ich in Delrath an der Karnevalssitzung der Frauengemeinschaft teilgenommen. dort habe ich fünf temperamentvolle Stunden erlebt.

 

Hier sieht man das Delrather Dreigestirn, Prinz, Bauer und Jungfrau, alle drei von Frauen dargestellt. (In Köln ist es umgekehrt. Da sind alle drei Männer.)

 

Dieses Foto entstand im Rahmen einer Damen-Modenschau. Die Models führten vor, dass sich die Kleidungsstücke, die da zu sehen sind, auf sehr verschiedene Arten verwenden lassen, als Kopftuch, Schlabberlatz, Schürze, Turban, Schal, Nacken- und Armschutz und - last not least - als BH. Eine lehrreiche und Lachen fördernde Veranstaltung!

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Am 29. 1. war ich mit der Kasinogesellschaft Dormagen im Divertissementchen 2015: "Diva Colonia". Es wurde aufgeführt vom Kölner Männergesangverein. Er präsentierte uns ein spritziges Musical, in dem geschauspielert, gesungen und getanzt wurde, und brachte es dabei fertig, die unterschiedlichsten Musik-Genres miteinander zu verbinden: Hochdeutsch und Dialekt, Soli und Chorgesang, Schlager (alt und modern) und Operettenlieder. Ich glaube, so etwas gibt es sonst nirgendwo. Es war ein sehr vergnüglicher Abend.

 

 

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Am 24. 1. 2015 schneite es den ganzen Tag. Die Blicke nach draußen habe ich sehr genossen, aber ich traute mich nicht, am Abend zu einer Veranstaltung nach Düsseldorf-Garath zu fahren...

 

Die Herrlichkeit hielt nicht lange. Am nächsten Tag waren die Straßen wieder völlig frei, und nach weriteren zwei Tagen war nichts mehr zu sehen.

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Am 18. 1. 2015 hatten wir vom Neusser Autorenkreis aus eine Lesung im Literatur- und Kunstcafé in der Lutherkirche Düsseldorf-Bilk. Es waren Bilder  des Malers Karl-Heinz Kluitmann zum Thema "Durch SEINES Kreuzes Kraft" ausgestellt. Die Lesung wurde musikalisch umrahmt von der Harfenistin Claudia Conen, und es lasen außer mir Eleonore Hillebrand (Lyrik), Petra Ranff und Reinhold Peter (Prosa). Ich trug ebenfalls Lyrik vor.

Es war eine ganz tolle Veranstaltung mit sehr abwechslungsreichen Texten und herrlicher Musik. Das Publikum ging hervorragend mit. Hinterher sprachen mich acht Personen geradezu begeistert auf meine Gedichte an. so eine reiche Reaktion habe ich noch nie erlebt. Es war ein sehr beglückendes Erlebnis.

 

 

 

  

 

Am 15. 1. 15 waren wir im Schnütgen-Museum Köln zu einer Sonderausstellung

 

Es war hochinteressant und die Führung wieder fantastisch! Wieder war das Fotografieren verboten.

 

Am 11. 1. 15 wurde ich von den Heiligen Drei Königen besucht. Jetzt ist mein Haus gesegnet.

 

 

Am selben Tag war ich abends in der Kumede, einem Kölner Mundarttheater. Das war ein reines Vergnügen. Gezeigt wurde "Dubbelt jenieht hält besser?"

 

Man sieht hier zwei Wohnungen, di esich in zwei verschiedenen Kölner Stadtteilen befinden.

 

 

Am 4. 1. 15 haben wir das Folkwang-Museum in  Essen besucht. Dort lief die Ausstellung

 

Wir hatten eine sehr gute Führung. Leider war es verboten zu fotografieren.

Anschließend speisten wir sehr lecker imHülmannshof.

 

 

 

30. 12. 14

Diesmal besuchte ich die Krippe in meiner Heimatpfarre, St. Pankratius in Nievenheim. Sie war ganz anders aufgebaut als in vergangenen Jahren, und es plätscherte sogar eine kleine Quelle. Sehr schön!

 

 

 

 

 

 26. 12. 14

Heute wohnte ich dem Gottesdienst in der Basilika von Knechtsteden bei. Anschließend habe ich ausgiebig die herrliche Krippenlandschaft betrachtet. Sie ist wirklich sehenswert.

 

 

 

 

 

22. 12. 14

Es weihnachtet überall. Weihnachtsmärkte, Weihnachtslesungen, Weihnachtskonzerte, weihnachtliche Angebote in den Geschäften... Man packt Päckchen, schreibt Briefe, schickt E-Cards und Emails und kauft ein für den Besuch in den Weihnachtstagen.

Ich besuchte in Garath eine gute Bekannte, die im Keller einen kleinen privaten Weihnachtsmarkt eingerichtet hatte. Entzückende Sachen hatte sie anzubieten - es hätten nur ein paar Kunden mehr kommen können!

 

 

Gestern habe ich in Kön ein "Weihnachtskonzert op kölsche Art" gehört, dargeboten von den "Domstädtern", einer Kapelle, die aus einer Karnevalsgruppe hervorgegangen ist. Die muss man erlebt haben, ein Genuss!

 

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Am 10. 12. 2014 habe mich nach sieben Jahren vom Dormagener Erzähl-Café verabschiedet - mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe das sehr gerne gemacht und von den Teilnehmern durch ihre lebhafte Beteiligung auch viel zurückbekommen, wofür ich allen sowie auch den Damen von der Stadtbibliothek herzlich danken möchte.

Ebenso möchte ich mich bei Herrn Breimann bedanken, dessen Buch "Das Dorf Dormagen und seine Menschen" eine wahre Fundgrube war von interessanten kleinen Geschichten rund um die Dormagener Spitznamen, die ja in früherer Zeit, als jeder jeden kannte, freigebig verteilt wurden. An diesem letzten Tag des Erzähl-Cafés machte Herr Breimann mir (und allen Anwesenden) die Freude, eine Stunde dabei zu sein und auch ein paar herzliche Worte zu sagen.

Es waren schöne sieben Jahre, für die ich dankbar bin. Aber man wird ja nicht jünger, und so geht halt alles eines Tages zu Ende. Alles hat seine Zeit...

 

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Am 27. 11. 2014 gab es in der City-Buchhandlung Dormagen, Kölner Str. 58, zum Thema "Literarische Ernte 2014" eine Lesung mit Peter Scholz, dem Gladbecker Harry Michael Liedtke und mir. Musikalisch umrahmt wurden wir von dem Entertainer Simon Krebs.

Der Inhaber der City-Buchhandlung, Jorgos Flambouraris, und mein Autorenfreund Peter hatten beide alle drei Dormagener Pressestellen entsprechend informiert, aber keine Zeitung brachte eine Notiz, so dass die Zuhörerschar recht übersichtlich blieb. Es waren eigentlich nur zehn Personen da, die zu Peters Familie bzw. zu seinem Freundeskreis gehörten. Das war natürlich schade und enttäuschend.

Als Trostpflästerchen war eine Mitarbeiterin vom "Schaufenster" da, die uns fotografierte und zumindest in der ersten Hälfte anwesend war und Notizen machte. Heute erschien folgender Artikel:

 

Leider hat die Volontärin meine Geschichte nicht ganz verstanden. Da steht  nicht das Bedrückende im Vordergrund, sondern das Geheimnisvolle: Der Mann ist nämlich kurz vor seinem Tod hellsichtig und nimmt Dinge wahr, die andere nicht sehen können. Schade, dass man keine Möglichkeit hat, etwas zu korrigieren! Ansonsten ist der Artikel nicht schlecht.

 

 

9. 11. 2014

Ich sah ein (Mundart)Theaterstück der "Nüsser Schnute". Der Titel lautete ungefähr "Op der MS Novaesia" (genau habe ich ihn nicht behalten). Dialekt klingt einfach immer herrlich. Da kann man viele Dinge viel besser ausdrücken als in Hochdeutsch...

 

 

 

 

 

30. 10. 2014

Im Kreismuseum Zons läuft zurzeit (noch bis zum 15. 1. 2015) eine Ausstellung über Glückssymbole. Ich habe da vorige Woche eine Führung mitgemacht, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Die Museums-Mitarbeiterin brachten neben ihren Erklärungen auch immer wieder interessante Geschichten, so dass einem anderthalb Stunden wie im Fluge vergingen. Ich kann die Ausstellung nur empfehlen.

 

 

 

28. 10. 2014

Als ich heute Nachmittag im Garten arbeitete, ertönten plötzlich Vogelschreie, und am Himmel zogen über eine Stunde hinweg immer wieder Gruppen von Vögeln entlang in der typischen Form der 1. Genau erkennen konnte ich die einzelnen Tiere nicht, aber die langen Hälse waren sichtbar. Es müssen Kraniche gewesen sein. Sie kamen aus östlicher oder nordöstlicher Richtung und flogen weiter nach Südwesten. Ich war fasziniert von dem Anblick und habe mich sehr gefreut, das mitzubekommen. Wäre ich zu der Zeit im Haus gewesen, hätte ich nichts davon gemerkt.

 

 

 

 

 

17. 10. 2014

Gestern war ich mit meinem zwölfjährigen Enkel im Neandertal, wo 1856 in einem Steinbruch sechzehn Knochenfragmente eines Steinzeitmenschen gefunden wurden. An den bis zu 50 m hohen Hängen der Düssel und in angrenzenden Höhlen gab es reichlich Kalkstein, der hier abgebaut wurde. Erst wurden die Knochen nicht beachtet, man hielt sie für die Überreste eines Bären. Der Lehrer und Naturforscher J. C. Fuhlrott aus Elberfeld, der dann die These aufstellte, hier habe man Knochen eines Eiszeitmenschen entdeckt, wurde lange Zeit nicht für voll genommen.
Inzwischen haben aber die Forschungen ergeben, dass die gefundenen Knochen 42000 Jahre alt sind. Diese Spezies heißt jetzt in der Wissenschaft "Homo neanderthalensis" und ist weltweit bekannt.
Die genaue Fundstelle lässt sich übrigens nicht mehr ermitteln, da immer weiter abgebaut wurde. Das Gelände ist jetzt total verändert.
Ein Besuch im Neandertal und im Museum lohnt sich!

Hier seht ihr eine Rekonstruktion nach den Knochenfunden:

 

 

 

13. 10. 2014

Dieser Tage habe ich mal wieder den wunderschönen Dorfplatz in Delrath besucht, den die Delrather in Eigeninitiative vor einigen Jahren erstellt haben. Ständebaum, Fahnenstangen, Sitzplätze, Brunnen, Findling mit Ortswappen und zwei Bronzeskulpturen sind das sehenswerte Ergbnis ihrer großartigen Arbeit. Die Skulpturen sind ein besonderes geschichtliches Zeugnis, sie zeigen nämlich die Hauptberufe der Delrather in früherer Zeit, einen Bauern, der Samen ausstreut, und einen Zinkschmelzer.

 

 

 

 

10. 10. 2014

In diesem Jahr ist in unserer Gegend wenig vom "goldenen Oktober" zu sehen. Das Laubwerk hat sich schon stark gelichtet, ja, einige Bäume sind schon kahl. Ein leuchtendes Rot findet man außer beim Weinlaub nur bei sehr wenigen Pflanzen. Das ist so schade, ich liebe gerade die Farbenpracht des Herbstes...

 

 

 

5. 10. 2014

Am 3. 10. war ich in Düsseldorf in der Zauberflöte. Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich diese Oper schon einmal gesehen. Ich erinnere mich noch an Tamino, als Prinz gekleidet, und an Papageno im grünen Fantasiegewand mit bunten Bändern...
Diesmal war alles anders. Modern! Das sagt alles.
Uns fiel schon die Kinnlade runter, als sich der Vorhang hob: Anstelle eines Bühnenbildes eine dunkle Wand, an der in drei unterschiedlichen Ebenen (Boden, 1. Stock und ganz oben für die Königin der Nacht) immer bei neuen Szenen eine Tür aufging und ein Podest von der Größe eines Stuhlsitzes herausgefahren wurde mit dem Sänger/der Sängerin drauf. Der/die durfte sich dann fast nicht bewegen, um nicht aus zwei oder vier Metern Höhe nach unten zu knallen.
Um Bewegung vorzutäuschen, wurden stehende und bewegte Bilder auf die Wand geworfen. Ständig zogen Notenbänder oder stilisierte Blumen oder bunte Striche oder Flecken um die Gestalten, die meist in einem weißen - oft aber auch in einem bunten - Lichtkegel erschienen. Seitlich von Menschen klappten Flügel auf und zu, gemalte Tiere - z. B. Elefanten und Enten - liefen über die Wand, andere Gestalten waren zusammengesetzt aus technischen Symbolen, aus Rädern und Zahnrädern. Die Königin der Nacht sah aus wie ein Knochengerippe. Sie hatte acht riesige Beine, die wie zugespitzte Stahlrohre aussahen und über die ganze Wand gingen.
Geredet wurde gar nicht!!! Stattdessen erschienen auf der Wand in Riesenschrift kurze Rufe oder Sätze. Also alles, was normalerweise zwischen den Arien gesprochen wird, war reduziert auf ein Minimum, gerade so, dass man den Zusammenhang verstand.
Die ganze Oper war wie ein Mix aus Stummfilm, Comic, Arien, Animationen, technischen Gebilden und was weiß ich noch.
Die Arien und das Orchester waren natürlich wunderbar, hinreißend die Königin der Nacht, aber was den Augen geboten wurde, war weitgehend eine Zumutung. Übrigens trat Papagena nur in einer einzigen Szene auf.
Man will damit das jüngere Volk in die Opern hineinholen und begeistern. Aber das Publikum setzte sich überwiegend aus Älteren zusammen, und die waren nicht begeistert.

 

 

 

 Echt waren immer nur Wand, Türen, Podeste und Menschen. alles andere war vorgegaukelt.

 

 

28. 9. 2014

Vor fünf Tagen habe ich in der Stadtbibliothek Dormagen eine Lesung mit der Krimiautorin Ingrid Noll erlebt. Sie las aus ihrem neuesten Buch "Hab und Gier". Es war ein sehr spannender Abend. Was Frau Noll vortrug, gefiel mir nicht nur inhaltlich, mich sprach auch ihre natürliche, humorvolle Art an, in der sie am Ende der Lesung auf unsere Fragen einging.

 

 

 

 

 

 

23. 9. 2014

Der Matthäus-Markt liegt hinter uns. Er bescherte uns einen Wolkenbruch am Samstagabend, der eine Stunde vor dem Ende alle Besucher jäh hinwegscheuchte, und Dauerregen am Sonntagmorgen. Aber in der übrigen Zeit war es trocken und z. T. sogar sonnig, so dass sich genügend Schaulustige und Käufer einfanden. Das Ambiente in Zons ist immer wieder ansprechend und interessant: eine Blaskapelle, die mehrmals durch die Straßen zieht, Sänger und Instrumentalisten in mittelalterlicher Kleidung, Gaukler, die alle möglichen Kunststücke vorführen, Ritterspiele, die man zwar nicht sehen kann, wenn man seinen Stand betreuen muss, die aber doch zu hören sind. Menschen drängen sich vor Ständen, Handwerker führen ihr Können vor, kleine Kinder kämpfen mit Holzschwertern gegeneinander, die ihnen die Eltern gerade gekauft haben - es ist eine bunte, lebendige Welt und jedes Jahr aufs Neue schön, auch wenn der Buchverkauf sich in Grenzen hält.

 

 

 

 

 

 17. 9. 2014

Der Matthäus-Markt in Zons steht vor der Tür. Wer ihn noch nicht kennt und zufällig am WE noch nichts vorhat, sollte ihn nicht versäumen. Es lohnt sich!

 

 

6. 9. 2014

Mit elf Tagen Verspätung habe ich vorige Woche meinen Geburtstag mit Freundinnen nachgefeiert. Dieses traumhafte Gesteck machte mir eine von ihnen zum Geschenk - mit Blumen aus ihrem Garten:

 

 

 

30./31. 8. 2014

In Neuss, das nur 13 km von meinem Wohnort entfernt liegt, feiert man das größte rheinische Schützenfest. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben dort war, und zwar habe ich Samstag den Fackelzug miterlebt und am Sonntag den Aufmarsch und die Königsparade. Ich muss ehrlich zugeben: Es war grandios, beide Male! Am Samstag dauerte das Vorbeiziehen der 99 Fackeln vier Stunden, und ebenso lang stand ich am nächsten Tag am Marktplatz und beobachtete die 7563 Schützen, die vorbeimarschierten oder ~ritten. (Natürlich habe ich nicht gezählt; die Zahlen standen in der Zeitung.) Trotz der Regenschauer zwischendurch war so viel Freude bei den Aktiven spürbar, dass man auch als Zuschauer davon ergriffen wurde.

 

 

 

 

 

23. 8. 2014

Gestern hatte ich einen lebhaften und schönen Tag: Meine Kinder und Enkel haben mich anlässlich meines Geburtstags besucht. Den Nachmittag haben wir bei mir zu Hause bzw. bei einem Spaziergang verbracht, und am Abend haben wir im "Graf Kessel", einem libanesischen Restautrant in Grevenbroich, lecker gespeist.

Auch Nick und Luni, die Hunde meiner Kinder, haben das Beisammensein genossen. Es sieht ja manchmal so aus, aus gäbe es Streit mit den beiden, sie rasen oft wie die Irren hintereinander her, aber das ist immer nur Spielerei.

 

 

 

17. 8. 2014

Rings um Rommerskirchen herum gibt es vier Kraftwerke, jede Menge Windräder und Starkstrommasten und ein Umspannwerk. Jetzt wird für einen Konverter, der Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt oder umgekehrt, im Rhein-Kreis Neuss ein Platz gesucht für 10 m hohe Aufbauten, und da sind Rommerskirchen und Dormagen in der näheren Auswahl. Unsere ganze Gegend ist durch den Schadstoffausstoß der Braunkohlenkraftwerke schon genug in Mitleidenschaft gezogen. Ein Konverter würde noch mal eins draufsetzen; es sind Elektrosmog und Minderung des Verkaufswerts der Häuser zu befürchten. Ob die Menschen, die für die Errichtung von Konverter & Co verantwortlich zeichnen, in der Nähe solcher Werke wohnen???

 

 Kraftwerk Neurath II

 

Umspannwerk zwischen Roki und Gohr

 

 Windräder an der alten Gohrer Müllkippe

 

 

2. 8. 2014

Gestern habe ich vom Galerie-Theater Dormagen die Komödie "Siebenunddreißig Ansichtskarten" gesehen. Die Theaterscheune Knechtsteden war ausverkauft. Wir haben uns köstlich amüsiert, vor allem über Tante Esther, die den Haushalt schmeißt und nebenbei einen lukrativen Zusatzjob hat: Sie betreibt Telefon-Sex. Während sie sich staubputzenderweise durchs Wohnzimmer bewegt, spricht sie in ihr Handy, was sie gerade macht. Das ist genau das, was wir sehen, aber so doppeldeutig, dass der Kunde etwas ganz anderes her- aushört - das, was er hören will. Immer wieder platzte das Publikum aus. Die zweite Figur, die Spaß hervorrief, war Tante Nanna, die nach Meinung der Mutter tot ist, sich aber höchst lebendig mit ihrem Rollator durchs Zimmer bewegt, heimlich etwas Alkoholisches trinkt, die Braut des Sohnes beleidigt und mit unflätigen Worten um sich wirft. Das Stück lebte von der Situationskomik und schenkte uns einen amüsanten Abend.

Dies ist Tante Nanna. Ich habe sie (in Wirklichkeit war es ein Er) von Herzen bemitleidet, weil sie in der Bullenhitze so warm angekleidet war.

 

 

1. 8. 2014

Wochenlang war mein Rosenstrauch einfach nur grün. Außer Blättern, Samenkapseln, starken Stielen und gefährlichen Dornen war nichts zu sehen. Aber nun haben sich im Laufe weniger Tage wieder prachtvolle Blüten entwickelt, die auch noch herrlich duften. Da geht einem das Herz auf.

 

 

 

18. 07. 2014

Bei einer Hitze von über 30° war ich mit meinem Enkel im Museum Insel Hombroich. Wenn man davon absieht, dass die Orkanschäden noch immer sichtbar sind,

 

fand ich die Landschaft noch schöner, als ich sie von früher her in Erinnerung hatte.

Die Hitze war zwar heftig, aber wir verlebten trotzdem zwei sehr schöne und interessante Stunden.

 

 

 

13. 7. 2014

Gestern fand in Monheim, 20 km südlich von Düsseldorf gelegen, das alljährliche "Literarische Gartenfest" des WAV statt, genauer in der Bibliothek, Tempelhofer Straße. Mehrere Autoren dieser Gemeinschaft trugen, umrahmt von Zugposaune und Klarinette, den etwa 30 Zuhörern Kurzprosa, Lyrik und Romanausschnitte vor. Es war eine bunte und interessante Mischung, die sehr gut ankam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. 07. 2014

Zwei Tage Dauerregen sind kein Vergnügen. In einigen Ortschaften liefen Keller voll, und an manchen Stellen mussten Straßen gesperrt werden. Bei uns sah es nur in den Gärten unschön aus.

 

 

 

 

 

1. 7. 2014

Der Orkan Ela ist schon drei Wochen vorbei. Aber die Spuren der Verwüstung sind, obgleich täglich Aufräumarbeiten geleistet werden, noch immer überall zu sehen, und das wird auch noch wochenlang anhalten.

Hier Tierpark Delhoven:

 

 

So sieht es im Damwildgehege aus.

 

Hier an der Erft kurz vor der Mündung in den Rhein:

 

 

Hier am Rhein bei Pitt Jupp:

 

 

Hier bei Rheinfeld:

 

 

 

 

26. 06. 2014

Heute hat - nach meiner ältesten Enkelin vor zwei Jahren - mein ältester Enkel sein Abitur bestanden. Wer hätte damals - 1996 - schon an so was gedacht!

 

 

15. 06. 2014

Der Orkan, Ela genannt, hat schlimme Spuren hinterlassen. Bahnstrecken wurden lahmgelegt, Autos von umgestürzten Bäumen zerdrückt, und mehrere Menschen, die bei einer Grillparty im Garten in einer Laube Schutz suchten, wurden erschlagen. Schrecklich!

Die Straßen waren zwar größtenteils in einem Tag freigeräumt, aber noch immer liegen an den Rändern und in den angrenzenden Feldern riesige Äste, Baumkronen und entwurzelte Bäume herum. Gestern stand in der NGZ, dass in Düsseldorf der 4. Teil der 70000 Bäume verloren ist, dass auf Friedhöfen tausend und im Wildpark hundert Bäume umgestürzt sind. An 42 Schulen musste der Unterricht ausfallen, und sechs Bezirkssportanlagen blieben zu. Veranstaltungen wie der Bücherbummel mussten abgesagt werden, weil die Gefahr bestand, dass noch im Nachhinein angebrochene Äste von den Bäumen herunterkommen.

 

 

 

10. 06. 2014

Gestern Abend tobte ein fürchterliches Unwetter über NRW hinweg. Von einer Minute zur anderen wurde es nachtschwarz, schon um 19:30 Uhr. Regen und Hagel prasselten nieder, Blitze zuckten über den Himmel, oft mehrere gleichzeitig, es donnerte, und der Sturm zerrte derartig heftig an Bäumen und Sträuchern, dass ich mich fragte, ob sie eine solche Gewalt überstehen würden.

 

Dieses Foto stammt von Patrick Seesko. Ich fand es bei pixelio.de

 

 01. 06. 2014

Bei einer organisierten Busfahrt durften wir die wunderschöne Altstadt von Zülpich, eine Führung durch das Museum Römerthermen und die Landesgartenschau erleben. Es war ein herrlicher Tag, zumal auch der Wettergott mitmachte.

 

 

 

 

 

 

 

 

23. 05. 2014

Ein Abendspaziergang durchs Feld ...

 

 

20. 05. 2014

Nachdem der Mai bis zu den Eisheiligen unfreundlich, kalt und regnerisch war, bringt er uns zurzeit (fast schon zu) warmes Wetter. Das verlockte mich zu Spaziergängen im Tierpark Delhoven und im Botanischen Garten Düsseldorf.

 

 

 

 

 

27. 04. 2014

Ich habe eine Woche am Bodensee verlebt. Es war traumhaft schön ...

 

Der Rheinfall von Schaffhausen

 

 

Die Blumeninsel Mainau

 

Natur und Kultur beieinander auf der Insel Reichenau

 

Eine Bodenseerundfahrt

 

Die Pfahlbauten in Unteruhldingen

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18. 04. 2014

Ich wünsche

allen Besuchern meiner Website

ein frohes, sonniges Osterfest

und viel Freude beim Eiersuchen oder ~verstecken.

 

Gisela

 

 

 

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7./8. 4. 2014

Anderthalb Tage Klassentreffen in Köln - wunderschön, auch wenn das Wetter ausgerechnet am Haupttag kalt, windig und regnerisch war. Aber es gibt ja warme Jacken und Schirme! Außerdem hielten wir uns stundenlang in Räumen auf, beim Speisen sowieso, aber dann auch im Wallraf-Richartz-Museum und im Prätorium, wo die Reste vom Wohngebäude des römischen Lagerkommandanten ausgegraben wurden; denn im heutigen Köln stand damals das größte Römerlager nördlich der Alpen. Die Stadt erhielt auch ihren Namen von den Römern: Sie hieß bei ihnen nämlich Colonia Claudia Ara Agrippinensium, was so viel bedeutet wie "Siedlung der Claudier,  (wo der) Altar der Agrippinenser (steht bzw. stand)". Der Name Köln leitet sich von Colonia her.

Köln hat viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten, und das Schöne ist, dass viele davon gut fußläufig zu erreichen sind.

 

 

 

 

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Täglich gibt es jetzt Neues zu sehen, und auch die Bäume werden langsam wieder grün.

 

 

 

 

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Der Frühling ist voll da. Man hat nicht Augen genug, um all die Schönheit in sich aufzunehmen ...

 

 

 

 

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02. 03. 2014

Während es am Altweibertag nachmittags heftig regnete, war heute das schönste Wetter, über das sich alle, bei denen ein Karnevalsumzug stattfand, freuten. Aber auch die, die weniger mit Karneval zu tun haben, konnten den Tag genießen.

 Diese Skulptur steht in Dormagen-Stürzelberg. Sie erinnert an die Treidelschifffahrt, die dort bis 1880 betrieben wurde. Mit Pferden wurden die Schiffe stromaufwärts gezogen.

 

Diese Krokusse standen mitten auf der Rheinwiese.

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26. 02. 2014

Heute stand in der Tageszeitung, dass dieser Winter in unserer Gegend der mildeste seit Beginn der Aufzeichnungen war. Es hat keinen einzigen Tag mit Dauerfrost gegeben. Da ist es kein Wunder, dass die Natur durcheinanderkommt!

 

 

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03. 02. 2014

Ein fast frühlingsmäßiger Februartag mit Reif am Morgen und Sonne den Tag über. Da tat ein Spaziergang an der Erft entlang bis zur Mündung in den Rhein sehr gut.

 

 

 

 

 

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25. 1. 2014

Heute habe ich etwas Wunderbares erlebt. In Dormagen gastierte der Schwarzmeer Kosakenchor unter der Leitung von Peter Orloff. Was die zwölf Männer und eine Frau uns musikalisch boten, war unglaublich - stimmgewaltig und raumfüllend, lauter Solisten, die von pianissimo bis fortissimo alle Lautstärken beherrschten. Es war sogar ein männlicher Sopranist dabei, dessen Stimme sich bis in höchste Höhen schwang.

Begleitet wurde der Gesang von drei Instrumenten, einem Bajan (russisches Akkordeon), einer Domra (russische Laute) und einer Balalaika. Was die drei Instrumentalisten - zumeist in einem unglaublichen Tempo - darboten, war einfach phänomenal.  Übrigens wurde die Domra von der einzigen Frau des Ensembles gespielt.

Wir erlebten zwei Stunden lang ein musikalisches Feuerwerk, neben mir nicht bekannten (aber nicht weniger schönen!) Stücken auch Lieder, die ich hätte mitsingen können: das Ave Maria von Schubert, den Gefangenenchor aus Nabucco, Ich bete an die Macht der Liebe, Leise flehen meine Lieder von Schubert, Stenka Rasin, Kalinka ... Zum Schluss sangen sie auf Deutsch Guten Abend, gut Nacht, und wir Zuhörer waren aufgefordert mitzusingen, was wir voll Freude machten. Und mitgeklatscht haben wir auch immer.

Am Ende taten uns die Hände weh vom Klatschen. Es war ein großartiges Erlebnis!

 

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05. 01. 2014

In unserer Gegend ist das Wetter viel zu mild. Die folgenden Fotos erzählen davon.

 

 Es regnet viel,

und die Natur kommt ganz durcheinander:

 

 

An einem sonst völlig kahlen Baum ist ein kleiner Zweig voll Blüten ...

 

 

30. 12. 2013

Das alte Jahr geht zu Ende.

Es hat nicht allen nur Gutes gebracht ...

Hoffen wir, dass 2014 besser wird.

 

Kommt alle gut hinüber!

 

Foto von Jetti Kuhlemann - pixelio

 

 

23.12. 2013

Allen Besuchern meiner Website

wünsche ich

ein gesegnetes Weihnachtsfest,

friedvoll und stressfrei.

 

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18. 12. 2013

Endlich ist unsere neue Antho da. Ich freue mich, dass es doch noch vor Weihnachten geklappt hat.

 

 

14. 12. 2013

Meine achtjährige Enkelin hat mir einen Stern gebastelt:

 

Und diesen hat meine Tochter mir geschenkt:

Jetzt sieht es schon richtig vorweihnachtlich bei uns aus.

 

08. 12. 2013

Vor kurzem hatte ich die Idee, eine Mini-Taschenbuch-Reihe zu gestalten mit dem Therma "Lichterzeit", die von Sankt Martin bis Dreikönigen gehen soll. Band 2 habe ich schon ferig. Das Heftchen heißt "Advent" und enthält vier Gedichte und drei Kurzgeschichten. Kostenpunkt: 2,50 €, weil es durch 6 Farbbilder in der Herstellung etwas teurer ist.

 

 30. 11. 2013

Allen Lesern möchte ich eine frohe Adventszeit wünschen, dass sie nicht zu hektisch wird und noch ein wenig Zeit für Besinnung bleibt. 

 Dieses Foto habe ich bei pixelio gefunden. Es stammt von R. B. 

 

08. 11. 2013

Neun Schreib-Freundinnen und ich, Deutsche und Österreicherinnen, haben zusammen Texte zu einem spirituellen Thema - "Dinge zwischen Himmel und Erde" - zusammengestellt. Das Buch trägt den Titel "Unerklärliche Geschichten" und umfasst 122 Seiten. Vorgestern habe ich die Fehler-Liste an den Verlag gemailt. Ich rechne damit, dass das Buch Ende des Monats oder vielleicht Anfang Dezember erscheinen wird. 

 

25. 10. 2013

Liebe Freunde und Leser,

es ist Herbst geworden. Noch leuchten die Blätter der Bäume, wenn sie von der Sonne angestrahlt werden, aber die Kronen lichten sich doch zusehends, und der Besen muss täglich arbeiten, damit das Laub auf den Gehwegen nicht überhand nimmt.

Woran mich die kahler werdenden Baumkronen erinnern, verrät das folgende Gedicht:

 

 

 

Herbst hier und da

 

Des Hauptes Zier wird immer dünner.

So strotzend voll war es einmal,

doch nun schrumpft täglich seine Fülle.

Am Ende wird es völlig kahl.

 

Der Fritz streicht über seine Glatze

und sagt in Richtung hin zum Baum:

„Ja, ja, uns zwei'n geschah dasselbe:

Vorbei ist unser Kopfschmuck-Traum.

 

Jedoch ist mein Los noch viel schlimmer.

Sei du nicht traurig oder bang,

im Frühjahr wächst das Laub dir wieder.

Doch ich bleib kahl ein Leben lang!“

 

© Gisela Schäfer

 

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